Aktivitäten

Ihr Weg zu uns
      Kunstgießerei / Kunstgussmuseum
Wann:


Mo - Fr 8-16 Uhr, Sa 13-17 Uhr
Wo:

Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer
Freifrau-von-Löwendal-Str.
01979 Lauchhammer
Tel. 03574 / 8851-0



Was:

Verkauf im Verkaufs- und Ausstellungsraum der Kunstgießerei im o.g. Zeitraum




Museumsbesuch/Schaudepot

Freifrau-von-Löwendal-Str. 3
01979 Lauchhammer

Eintritt:
Erwachsene: 4,00 €
Kinder (bis 14 Jahre): 2,00 €
Führungen bis max. 25 Personen: 20,00 €
Gruppenermäßigungen: pro 10 Personen: 1 x freier Eintritt

Öffnungszeiten:
Die. - Sonntag: 13.00 - 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung
Montags geschlossen

Kunstgussmuseum
03574 / 860166
      100 neue alte Modelle im Museum
Wann:

08.12.2012 - 08.04.2013
Wo:

Kunstgussmuseum Lauchhammer
Was:

Die Modellfundus der Kunstgießerei Lauchhammer ist Herzstück der Museumssammlung und Schlüssel zur Geschichte der Manufaktur. Seiner Erfassung, Erforschung und teilweisen Restaurierung haben sich die Mitarbeiter des Museums seit dem Erwerb der etwa 2800 Objekte im Jahr 2005 gewidmet. Schmerzlich war es da, dass über 100 Objekte, besonders reizvolle und wertvolle Stücke, bis vor kurzem fehlten. Für zehn Jahre war dieser Teil der Sammlung durch die ehemaligen Besitzer der Gießerei an eine Privatgalerie in Hessen verliehen worden. Erst mit Beendigung des Vertrags 2012 konnten die Werke nach Lauchhammer zurückkehren. Darunter gibt es Tierplastiken wie einen lebensgroßen Dschelada-Affen, Aktfiguren, Gestalten aus der antiken Mythologie wie Pan, Diana oder Venus sowie Porträts von Goethe und Shakespeare.

Die Künstler hatten ihre Wurzeln zumeist in der Berliner Bildhauerschule. Bekannte Namen wie Peter Breuer, Else Fürst, Edmund Gomanski, Gerhard Janensch, Ferdinand Lepcke, Ernst Seger, Ernst Waegner oder Wilhelm Wandschneider finden sich darunter. Sie waren es, die in der wirtschaftlich schwierigen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ihre Modelle an die Gießerei Lauchhammer einschließlich der Lizenz zur Vervielfältigung verkauften. Lauchhammer begann damals sogenannte Salonbronzen zu gießen, in der gehobenen Bürgerschicht beliebte Statuetten, die per Katalog angeboten und vertrieben wurden.

Die Stiftung Kunstgussmuseum Lauchhammer konnte Modellsammlung 2005 zusammen mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Niederlausitz erwerben. Ermöglicht wurde dieses durch den Beauftragten für Kultur der Bundesregierung, der Kulturstiftung der Länder, und der Kjellberg-Stiftung.

Das Ausstellungsprojekt wird unterstützt von der 3 A Kunstguss Lauchhammer GmbH.

Die Eröffnung findet am 7. Dezember 2012 um 17.00 Uhr statt.
      Eisen–Zukunft–Lauchhammer in Potsdam
Wann:


Ausstellung vom 12. März bis 23. April
Wo:

Im Foyer des Landtags Brandenburg in Potsdam
Was:

Stefan Bading, Julia Baum, Laura Eckert, Helen Fux, Katharina Günther, Giorgi Gugunava, Lado Khartishvili, Günther Koch, Georg Mann, Jana Mertens, Bianka Mieskes, Katja Neubert, Julia Schrader, Natalie Tekampe

Junge Künstler, Studenten der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein, haben in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen von zwei Symposien die Augustwochen in der Kunstgießerei Lauchhammer verbracht und die Möglichkeiten des Eisengusses für sich entdeckt. Eine Auswahl der Werke ist nun in einer Sonderausstellung in Potsdam zu sehen.
      Ferdinand Lepcke (1866-1909) Weiblicher Akt und Körperideal
Wann:


Ausstellung vom 12. Mai bis 18. August 2013
Wo:

Kunstgussmuseum Lauchhammer
Was:

Der in Coburg gebürtige Bildhauer Ferdinand Lepcke (1866-1909) hat mit seinen zahlreichen Darstellungen junger Frauen ein die Epochen überdauerndes Schönheitsideal getroffen. Seine „Bogenspannerin“ und seine „Phryne“ wurden an prominenten Plätzen u. a. in Berlin aufgestellt. Sein Hauptwerk, den acht Meter hohe „Sintflutbrunnen“, weihte man 1904 in Bromberg ein. Nach dem Tod des Künstlers verkaufte sein Bruder zahlreiche Modelle an die Kunstgießerei Lauchhammer zusammen mit der Lizenz zur Vervielfältigung und zum Vertrieb. Lauchhammer trug so entscheidend zur Prominenz des Künstlers bei. Für diese erste Ausstellung zum Oeuvre Lepckes, die in Kooperation mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg entstand, wurden zahlreiche Leihgaben aus privater und öffentlicher Hand zusammengetragen. Eine Publikation mit Werkverzeichnis ist erhältlich.
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